Pixelplakate

Analoge und digitale Lichtkunst

Eine abwechslungsreiche Projektwoche mit tollen Ergebnissen! Los ging es in der Camera Obscura – das Museum zur Vorgeschichte des Films. Die SchülerInnen staunten nicht schlecht über die weltweit größte Camera Obscura ihrer Art. Nach der Führung durch das Museum, sammelten die SchülerInnen Assoziationen und Schlagwörter zum Thema der Projektwoche: Toleranz – Chance und Aufgabe für alle. Die Ideen wurden auf einem Plakat zusammengetragen. Dann ging es ans kreative Arbeiten. Im Laterna-Magica Workshop, im Cyanotypie Workshop sowie im Tagtool Workshop setzten die SchülerInnen ihre Ideen kreativ in analoge und digitale Formate um.

Umsetzung der Pixelplakate

Doch das war nur der Anfang! Aus diesen Materialgrundlagen entwickelten sich am nächsten Tag mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen digitale Plakatentwürfe. Doch hier war auch noch nicht Schluss. An der Heinrichshütte in Hattingen wurden die Plakatentwürfe auf einen Pixelstick geladen und in den dunklen Ecken des Hochofengeländes per Langzeitbelichtung wieder ans Licht gebracht. Dann musste nur noch etwas an den Tonwerten gespielt und der richtige Ausschnitt gefunden werden und die digitalen Plakate gingen in den Druck. Die tollen Ergebnisse seht ihr in der Bildergalerie.

Advertisements

Pixelstick-Poster-Exhibition in Dortmund – Designers without Borders

Hier sind ein paar innovative Poster entstanden. Die Designer Alex Branczyk und Lars Harmsen haben sich mit der Frage befasst: Sind die Barrieren zwischen Arm und Reich nicht höher als zuvor, die Grenzen zwischen den Kulturen nicht undurchdringlicher als noch vor einem Vierteljahrhundert? Ausgerüstet mit einem Pixelstick, haben sie anlässlich des 25. jährigen Jubiläums des Mauerfalls eine Fotoserie auf einem nächtlichen Streifzug durch Berlin geschossen.

Light Painting in Realtime

New Technology!! Hier wird unsere Software getestet.

LED Jacken und Pixelsticks im Einsatz. Eine wundervolle Performance mit Tänzern und einer live Projektion mit Langzeitbelichtung.

Mit den Pixelsticks werden Bilder und Motive erst bei Langzeitbelichtung sichtbar.

LichtGestalten entwickelte die Langzeitbelichtungssoftware.

Berlin

LightPainting in neuer Dimension mit dem Pixelstick

Lightpainting mit der Taschenlampe ist „out“! Wir haben unseren eigenen Lightpainting-Drucker gebaut.

Unter dem Titel „Pixelstick“ hat das US-amerikanische Entwicklerduo „Bitbanger Labs“ einen mit 198 LEDS bestückten Stab entwickelt, bei dem es möglich ist Sprites und Animationen per Langzeitbelichtung auf Film zu bannen. Die Muster/Bilder werden über eine SD Karte auf den Stab gespielt.

Wie wird das Bild dargestellt?

Das Prinzip ist schnell erklärt, die Belichtungszeit der Kamera wird auf einen sehr hohen Wert eingestellt( 3-5 Sekunden), diese Langzeitbelichtung macht natürlich nur im Dunkeln Sinn, tagsüber würde man überbelichtete und weiße Bilder erzeugen. Während der Langzeitbelichtung bewegt sich der Fotograf mit dem Lightpaintingdrucker (Led Pixelstick) vor der Kamera – mit diesem kann er dann sozusagen in die Luft malen. Da die Lichtquelle sehr viel heller als die Umgebung ist, reicht es wenn sie kurz auf einem Punkt verharrt, um eine Spur auf dem fertigen Foto zu hinterlassen. Der Pixelstick bildet während der Bewegung Zeile für Zeile des zugeführten Bildmaterials ab.

In Deutschland haben bis her die Berliner Gruppe „Trafopop“ und das Kölner Kollektiv „Lichtfaktor“ ihren eigenen Pixelstick entwickelt.

Wir schließen uns nun an 🙂