Rückblick – Extraschicht

Jetzt ist sie bald eine Woche her – Die Extraschicht 2015. Moers feierte ein gelungenes Debüt und reiht sich in die Riege der Extraschicht-Städte ein. Ein besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen des Grafschafter Museums- & Geschichtsverein Moers e.V., die mit ihrem Engagement das Kulturevent am ehemaligen Bergbaustandort Schacht IV ermöglichten. Auch dem Team der Sportsbar um Ulli Weber, das für Bewirtung und Stellfläche sorgte, sei herzlich gedankt.

Bei gutem Wetter kamen schon früh die ersten BesucherInnen und ein atmosphärischer Abend nahm seinen Lauf. Ein Ensemble des Schlosstheaters bespielte mehrmals in einem futuristisch, anmutendem Kurzstück das Fördermaschinenhaus, die Pütrologen sangen und die Fotografen Andre Thissen und Dirk Thomas zeigten Motive aus Industrie- und Kulturlandschaft. Am längsten Tag des Jahres durften wir gegen 22:30Uhr das Ergebnis intensiver Arbeit zeigen und bespielten zusammen mit dem Sound von Andreas Pasieka die Fassade des Fördermaschinengebäudes mit unserer Projektion „Schwarzes Gold“.

Hier einige Bilder des Abends. Ein Video folgt bald! Presse unten.

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http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/magisches-lichtkunstwerk-am-schacht-iv-aid-1.5182198

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/extraschicht-auf-rheinpreussen-in-moers-id10803533.html

http://www.lokalkompass.de/moers/kultur/extraschicht-2015-in-moers-und-dinslaken-d558179.html

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Echtzeitlicht – Traumzeit Duisburg

Echtzeitlicht (Bild: Jens Weber)

Echtzeitlicht (Bild: Jens Weber)

Der rote Block der Messwarte erwacht mit einer Licht-Performance zu geisterhaftem Leben. Auf der Fassade der Steuerzentrale laufen die Prozesse der Eisenerzeugung erneut ab und tauchen die Kulisse der stahlharten Arbeitswelt in eine mystische Stimmung. Mechanisch vereinen sich abstrakte Formen mit kühlen Farben. Es entsteht eine Echtzeit-Medienskulptur aus den elementaren Arbeitsabläufen, die den Herzschlag des Ruhrgebietes takteten und bis heute prägen. Dieser Rhythmus endet nicht.

Eine Koproduktion von Teresa Grünhage/ Sandra Opitz/ Matthias Plenkmann und Christian Spieß (Lichtgestalten)/ Jens Maria Weber/ Kuration: Maximilian Bilitza

Termine:

Live-Licht-Performance auf der Fassade der ehemaligen Messwarte am Freitag den 19.6.2015 ab 21.30 Uhr

Live-Licht-Performance auf der Fassade der ehemaligen Messwarte am Samstag den 20.6.2015 ab 21.30 Uhr

Live-Licht-Performance im Foyer der Gebläse-Halle am Samstag den 20.6.2015 ab 24.00 Uhr

Pixelplakate

Analoge und digitale Lichtkunst

Eine abwechslungsreiche Projektwoche mit tollen Ergebnissen! Los ging es in der Camera Obscura – das Museum zur Vorgeschichte des Films. Die SchülerInnen staunten nicht schlecht über die weltweit größte Camera Obscura ihrer Art. Nach der Führung durch das Museum, sammelten die SchülerInnen Assoziationen und Schlagwörter zum Thema der Projektwoche: Toleranz – Chance und Aufgabe für alle. Die Ideen wurden auf einem Plakat zusammengetragen. Dann ging es ans kreative Arbeiten. Im Laterna-Magica Workshop, im Cyanotypie Workshop sowie im Tagtool Workshop setzten die SchülerInnen ihre Ideen kreativ in analoge und digitale Formate um.

Umsetzung der Pixelplakate

Doch das war nur der Anfang! Aus diesen Materialgrundlagen entwickelten sich am nächsten Tag mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen digitale Plakatentwürfe. Doch hier war auch noch nicht Schluss. An der Heinrichshütte in Hattingen wurden die Plakatentwürfe auf einen Pixelstick geladen und in den dunklen Ecken des Hochofengeländes per Langzeitbelichtung wieder ans Licht gebracht. Dann musste nur noch etwas an den Tonwerten gespielt und der richtige Ausschnitt gefunden werden und die digitalen Plakate gingen in den Druck. Die tollen Ergebnisse seht ihr in der Bildergalerie.

Die Straße und die Zeit

Unseren Beitrag zu den 36. Duisburger Akzente.Einige Ausschnitte der Projektion mit dem Titel – Die Straße und die Zeit – über das Vorgefundene, Erfundene und nie Dagewesene – haben wir für euch in einem Video bereit gestellt.