Pixelplakate

Analoge und digitale Lichtkunst

Eine abwechslungsreiche Projektwoche mit tollen Ergebnissen! Los ging es in der Camera Obscura – das Museum zur Vorgeschichte des Films. Die SchülerInnen staunten nicht schlecht über die weltweit größte Camera Obscura ihrer Art. Nach der Führung durch das Museum, sammelten die SchülerInnen Assoziationen und Schlagwörter zum Thema der Projektwoche: Toleranz – Chance und Aufgabe für alle. Die Ideen wurden auf einem Plakat zusammengetragen. Dann ging es ans kreative Arbeiten. Im Laterna-Magica Workshop, im Cyanotypie Workshop sowie im Tagtool Workshop setzten die SchülerInnen ihre Ideen kreativ in analoge und digitale Formate um.

Umsetzung der Pixelplakate

Doch das war nur der Anfang! Aus diesen Materialgrundlagen entwickelten sich am nächsten Tag mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen digitale Plakatentwürfe. Doch hier war auch noch nicht Schluss. An der Heinrichshütte in Hattingen wurden die Plakatentwürfe auf einen Pixelstick geladen und in den dunklen Ecken des Hochofengeländes per Langzeitbelichtung wieder ans Licht gebracht. Dann musste nur noch etwas an den Tonwerten gespielt und der richtige Ausschnitt gefunden werden und die digitalen Plakate gingen in den Druck. Die tollen Ergebnisse seht ihr in der Bildergalerie.

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Theaterstück „360 Grad Leben“ mit der Justus-von-Liebig-Schule

Ein halbes Jahr hat es gedauert, eine ganze Schule hat auf diesen Abend hingearbeitet. Es war nicht immer leicht, doch das Endergebnis konnte sich sehen lassen. Die Uraufführung „360 Grad Leben“ war ein voller Erfolg. Im Rahmen des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ hatte sich die Justus-von-Liebig Hauptschule in Moers das Ziel gesetzt, ein Theaterstück ins Leben zu rufen, an dem alle SchülerInnen, von der fünften bis zur zehnten Jahrgangsstufe, beteiligt sein sollten. Innerhalb eines halben Schuljahrs durften sich die Schüler der Justus von Liebig Schule kreativ austoben. Mit 19 Künstlern aus den Bereichen Malerei, Theater, Tanz, Musik und Fotografie entwickelten sie ihr eignes Theaterstück. Für die Schule war es ein erfolgreiches Experiment, Kulturschaffende in den schulischen Ablauf zu involvieren. Wir bauten mit einer Gruppe zwölf Tagtools und betreuten weitere 16 Schüler in einem Kreativ-Workshop mit dem Schwerpunkt „Intermediales Bühnenbild“.

Leben 360°

„Leben 360° zeigt die Lebensabschnitte in ihren unterschiedlichen Facetten und Perspektiven. Wo auch immer menschliches Leben auf unserem Planeten stattfindet bewegt es sich von einem Pol (Geburt) zum anderen (Tod). Dieser Weg ist bestimmt durch unseren Dreiklang aus Körper, Geist und Seele. Dieser Lebensweg verbindet alle Menschen auf dieser Erde, unabhängig davon wie ein „Nachher“ aussieht. Unabhängig von Religion, sozialem Stand und politischen Umständen.“

Qual der Wahl auf dem Markt der Möglichkeiten

Teamwork!!!

Gemeinsam mit 20 KünstlerInnen werden alle SchülerInnen (270) und LehrerInnen der Justus von Liebig Hauptschule in Moers über mehrere Monate ein Theaterstück entwickeln. „Bildende Kunst, Tanz, Theater, Fotografie, Film, Musik, etc. finden einen eigenen Zugang und Ausdruck zu dem Thema und verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk.“ In kleinen Gruppen arbeiten sich die SchülerInnen in einen der Teilbereiche ein und werden ihr Wissen in der Schlussphase in das Gesamtkonzept der Aufführung einfließen lassen.

Marktstand

Tagtool für’s Bühnenbild

Im Bereich des Bühnenbilds kommt das Tagtool zum Einsatz. In der ersten Phase unseres Workshops werden die SchülerInnen sich wie gewöhnlich zuerst mit dem unbekannten Mal- und Zeichenwerkzeug und seiner Funktionsweise auseinandersetzen. Doch das geht ja bekanntlich schnell!

Miniaturbühne

Miniaturbühnen

Im nächsten Schritt werden Controller, Tablett und Tagtool erstmal wieder aus der Hand gelegt. Die SchülerInnen werden in kleinen Gruppen zu jeweils einem der Grundthemen ein Storyboard entwickeln. Die 7 Themen erstrecken sich von der „Geburt“ über das „Erwachsen werden“ bis hin zum „Tod“. Wenn die Storyboards erstellt sind, geht’s ans Basteln. Passend zu den Storys werden Miniaturbühnen entworfen und mit dem Tagtool, wie auf dem Foto zusehen, farblich in Szene gesetzt. Damit werden die SchülerInnen auf ihren großen Auftritt während der Abschlussaufführung vorbereitet. Sie lernen im Kleinen, wie ein Bühnenbild mit dem Tagtool im Großen ausgeleuchtet werden kann und durch Licht und Schatten stimmungsvoll gestaltet wird.

Film ab

Doch nicht nur zur Vorbereitung dienen die Miniaturbühnen – sie sind schon eingenständige Kunstwerke. Darum werden die Kids mit ihren Smartphones, die Bühnenbilder aufnehmen und mit dem Windows-Moviemaker schneiden.  Wir sind gespannt auf die kleinen und großen Ergebnisse. Die Aufführung wird im Februar 2015 zu sehen sein.

Tagtool auf dem Schulfest der Anne-Frank-Gesamtschule

Tagtool auf dem Jubiläumsschulfest der AFG um 12:30h und 13:30h in der Mensa de – Alle sind herzlich eingeladen!

Tagtool an der AFGSchnipselgeschichte

In wenigen Stunden beginnt das Schulfest zum 25ten Jubiläum der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp. Während der Teig für die Waffeln angerührt wird und in den Schulfluren die letzten Stände mit Basteleien und Souvenirs aller Arten ins rechte Licht gerückt werden, haben sich zwei Klassen des 8 Jahrgangs, im Zuge des Kulturagentenprojekts, etwas länger auf den Tag vorbereitet: drei Wochen lang beschäftigten sich die SchülerInnen mit dem Tagtool und seinen Komponenten. Dabei erarbeiteten sie sich nicht nur das nötige Know-How im Umgang mit Controller, Tablett und Tagtool. Fleißig wurden Schnipselgeschichten zusammengeklebt, zu denen Storyboards entwickelt und die last but not least auch mit dem Tagttool umgesetzt wurden. Die Ergebnisse waren dabei sehr facettenreich und bereiteten allen Beteiligten großes Vergnügen. Einige der Ergebnisse werden heute ab 12:30h und noch mal um 13:30h in der Mensa der AFG (hinten links) vorgestellt. Zudem werden die Schüler interessierten Besuchern alles wissenswerte rund ums Tagtool erläutern.

Lovestory

Videorückblick