Extraschicht 2015 – Wildwuchs – Eine Licht- und Klanginstallation

Alle guten Dinge sind drei. Auch dieses Jahr werden die LichtGestalten wieder bei der Extraschicht mit von der Partie sein. Nach unseren Auftritten bei der Extraschicht 2014 in Mülheim an der Ruhr und 2015 in Moers werden wir dieses Jahr zusammen mit dem Soundkünstler, Musiker und Komponisten Andreas Pasieka wieder in Moers aufschlagen. Gerne folgten wir der erneuten Einladung des Grafschaften Museums- und Geschichtsverein Moers. e.V.. Zum zweiten Mal gastiert die Extraschicht in Moers und erneut holten die ehrenamtlichen Mitarbeiter des GMGV diese in die Grafenstadt – 2016 unter dem Motto „Eine Nacht unter Bergleuten“. Zum Vorjahr wird es einige Veränderungen im Programm geben, das insgesamt breiter aufgestellt sein wird.

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Wie im Vorjahr werden wir ein Mapping auf der Fassade des Fördermaschinengebäudes von Schacht IV visualisieren. Der GMGV ließ uns in unserer künstlerischen Vorbereitung wieder freie Hand, was wir sehr begrüßten. Die diesjährige Projektion wird den Titel „Wildwuchs. Eine Licht- und Klanginstallation“ tragen und aus dem alten Industriebau einen audiovisuellen Klangkörper leuchtender Sounds und rhythmischer Bildern machen. Am ehemaligen Bergbaustandort Schacht IV hat sich seit der Zechenschließung einiges getan. Heute ist das Gelände in der postindustrielle Zeit angekommen. Der Kohlenstaub ist schon lange verflogen. Gewerbe und Freizeit sind in die alten Gemäuer eingezogen. Mit der Extraschicht erinnern wir uns an unser kulturelles Erbe der Schwerindustrie im Ruhrgebiet und am Niederrhein und richten gleichzeitig den Blick auf die Jetzt-Kultur. Wir richten unseren Blick auf die Zeitlichkeit der ehemaligen Industrieregion und formen neue Bilder und Klänge aus Vorgefundenem und Vergangenem. Ein Hammerschlag: Die Idylle trügt – Kohlenstaub. Es fängt an zu zittern, zu vibrieren. Fenster springen und klirren. Es tun sich Risse auf, es knarrt, splittert, kracht. Metamorphosen aus Stahl und Blattgrün wachsen zu kristallinen, geometrischen Formen. Auf der Fassade des Fördermaschinenhauses von Schacht IV erwartet den Zuschauer ein audiovisueller Klangkörper aus leuchtenden Sounds und rhythmischen Bildern.

http://gmgv-moers.de

http://www.extraschicht.de/home/

http://www.andreas-pasieka.de/php/index.php

 

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Tagging Sculptures

Kleiner Nachtrag aus dem April. An zwei Tagen konnten die Teilnehmer*innen des Tagging-Sculptures Workshop sich analog und digital austoben. Aus verschiedensten Materialien entstanden fantasiereiche Architekturen, die nachfolgend mit Licht bespielt wurden. Die tollen Ergebnisse seht ihr hier. Besonders freuten sich die Teilnehmer*innen über die ausgedruckten Fotos, die am Ende des zweiten Tages mitgenommen werden konnten. Unserem neuen Sofortdrucker sei Dank! Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch beim Kulturbüro Dortmund, die den Kulturrucksack in Dortmund organisieren sowie der Museumspädagogischen Abteilung des Museum Ostwall im Dortmunder U, die uns die Räumlichkeiten für den Workshop zur Verfügung gestellt haben.

 

 

 

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Abschluss des Projekts LichtGestalten + Verlängerung

Als es in der Aula des Ricarda Huch Gymnasiums in Krefeld dunkel wurde und nur noch das Licht der Projektionen auf den Plastiken flirrte und leuchtete, wussten die Schüler*innen der 9b, was sie in den letzten vier Monaten geleistet hatten. Stolz präsentierten sie ihre Plastiken den Besucher*innen der Abschlussausstellung. Zu Beginn der Ausstellung waren die Schüler*innen hoch konzentrierten, denn sie hatten einen Plan. Die Projektionen auf den Plastiken waren kein Zufall. Nicht nur die Plastiken waren in Anlehnung an Gefühle oder eine Emotionen, wie Liebe, Wut, Freude entworfen. Die einzelnen Gruppen hatten auch Frameskizzen entworfen, die die Abfolge der projizierten Bilder festlegte. So entstanden mit den Tagtools farbvolle, narrative Bildsequenzen. Die Schüler*innen des Projekts „LichtGestalten“ sowie die der Tagtoolbau-AG erklärten den Besuchern ihre individuellen Projektideen und die Funktionsweise der Tagtools, ehe der Abend dann atmosphärisch zu Ende ging.

Wir freuen uns, dass eine weitere Schule nun voll ausgestattet ist, mit Tagtools und dem Wissen um deren Konstruktion und Bedienung.

Ein herzlicher Dank gilt Veronika Josch-Blocklinger, die hoch engagiert am Projekt mitwirkte und natürlich unseren weiteren Partnern, die zum Gelingen des Projekts beitrugen.

Und es gibt noch einmal die Möglichkeit eine Auswahl der tollen Arbeiten zu sehen. Am  02.03.2016 ab 13Uhr während der Schulausstellung in der Liebfrauenkirche im Rahmen der Jungen Duisburger Akzente.

http://www.duisburger-akzente.de/de/veranstaltung.php?eid=8616a67d01235ef03cc05b096df08c79&tid=6823aeafef841624c3ab09e5ae0042a8

Und noch etwas: Klickt euch durch die Videos der bespielten Objekte.

Der Abend in der Aula

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Die finalen Ergebnisse aus der Schule

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Rückblick – Extraschicht

Jetzt ist sie bald eine Woche her – Die Extraschicht 2015. Moers feierte ein gelungenes Debüt und reiht sich in die Riege der Extraschicht-Städte ein. Ein besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen des Grafschafter Museums- & Geschichtsverein Moers e.V., die mit ihrem Engagement das Kulturevent am ehemaligen Bergbaustandort Schacht IV ermöglichten. Auch dem Team der Sportsbar um Ulli Weber, das für Bewirtung und Stellfläche sorgte, sei herzlich gedankt.

Bei gutem Wetter kamen schon früh die ersten BesucherInnen und ein atmosphärischer Abend nahm seinen Lauf. Ein Ensemble des Schlosstheaters bespielte mehrmals in einem futuristisch, anmutendem Kurzstück das Fördermaschinenhaus, die Pütrologen sangen und die Fotografen Andre Thissen und Dirk Thomas zeigten Motive aus Industrie- und Kulturlandschaft. Am längsten Tag des Jahres durften wir gegen 22:30Uhr das Ergebnis intensiver Arbeit zeigen und bespielten zusammen mit dem Sound von Andreas Pasieka die Fassade des Fördermaschinengebäudes mit unserer Projektion „Schwarzes Gold“.

Hier einige Bilder des Abends. Ein Video folgt bald! Presse unten.

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http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/magisches-lichtkunstwerk-am-schacht-iv-aid-1.5182198

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/extraschicht-auf-rheinpreussen-in-moers-id10803533.html

http://www.lokalkompass.de/moers/kultur/extraschicht-2015-in-moers-und-dinslaken-d558179.html

Pixelplakate

Analoge und digitale Lichtkunst

Eine abwechslungsreiche Projektwoche mit tollen Ergebnissen! Los ging es in der Camera Obscura – das Museum zur Vorgeschichte des Films. Die SchülerInnen staunten nicht schlecht über die weltweit größte Camera Obscura ihrer Art. Nach der Führung durch das Museum, sammelten die SchülerInnen Assoziationen und Schlagwörter zum Thema der Projektwoche: Toleranz – Chance und Aufgabe für alle. Die Ideen wurden auf einem Plakat zusammengetragen. Dann ging es ans kreative Arbeiten. Im Laterna-Magica Workshop, im Cyanotypie Workshop sowie im Tagtool Workshop setzten die SchülerInnen ihre Ideen kreativ in analoge und digitale Formate um.

Umsetzung der Pixelplakate

Doch das war nur der Anfang! Aus diesen Materialgrundlagen entwickelten sich am nächsten Tag mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen digitale Plakatentwürfe. Doch hier war auch noch nicht Schluss. An der Heinrichshütte in Hattingen wurden die Plakatentwürfe auf einen Pixelstick geladen und in den dunklen Ecken des Hochofengeländes per Langzeitbelichtung wieder ans Licht gebracht. Dann musste nur noch etwas an den Tonwerten gespielt und der richtige Ausschnitt gefunden werden und die digitalen Plakate gingen in den Druck. Die tollen Ergebnisse seht ihr in der Bildergalerie.

Die Straße und die Zeit

Unseren Beitrag zu den 36. Duisburger Akzente.Einige Ausschnitte der Projektion mit dem Titel – Die Straße und die Zeit – über das Vorgefundene, Erfundene und nie Dagewesene – haben wir für euch in einem Video bereit gestellt.

ExtraSchicht 2014 – die Nacht der Industriekultur

Der Spielort – Aquarius Wassermuseum Mülheim an der Ruhr

“Wasser” und “Licht”, “Luft” und “Farbe”. Das sind die Materialien mit denen wir uns im Vorfeld auseinandergesetzt haben. In unserem Schaffensprozess ist es uns wichtig gewesen, uns auf einen begrenzten Raum und wenige Materialien zu beschränken, was ein Versuch war, das Wesentliche unmittelbar erfahrbar zu machen.